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Rom (lateinisch Rōma; italienisch Roma [ˈroːma], amtlich Roma Capitale) ist die Hauptstadt Italiens, Hauptort der Region Latium und historische Hauptstadt des Römischen Reichs und des Kirchenstaats. Die Stadt liegt in der Mitte der italienischen Halbinsel am Fluss Tiber. Mit etwa drei Millionen Einwohnern im Stadtgebiet bzw. rund vier Millionen Einwohnern in der Agglomeration ist sie die größte Stadt Italiens sowie die drittgrößte der Europäischen Union. Außerdem ist Rom mit einem Gemeindegebiet von 1.287,36 km² auch die flächenmäßig ausgedehnteste Stadt des Landes.
Rom wurde erstmals im 1. Jahrhundert v. Chr. vom Dichter Tibull Ewige Stadt genannt. Diese Bezeichnung, ursprünglich eine Antonomasie, wurde zu einem Ehrennamen für die Stadt wegen der Bedeutung in ihrer bis heute drei Jahrtausende umspannenden Geschichte. Der von den Römern praktizierten Legende nach wurde Rom im Jahre 753 v. Chr. gegründet, ist jedoch wahrscheinlich älter. Nach der Abschüttelung des Einflusses der Etrusker etablierte sich Rom als ein unabhängiger Stadtstaat, welcher im Laufe der Jahrhunderte Italien und daraufhin den größten Teil des antiken Mittelmeerraums in Besitz nehmen konnte. Das in der Stadt Rom entstandene Latein, gesprochener lokaler Dialekt und italische Sprache, hat sich durch die römische Expansion über ganz Italien vor allem im südwestlichen Mittelmeerraum verbreitet und dort die lokalen Sprachen fundamental beeinflusst, was zur Entstehung der romanischen Sprachen geführt hat. Das klassische Latein hat sich als lingua franca der Wissenschaft, Philosophie, Kunst, Theologie, Politik und Diplomatie bis in die Neuzeit halten können. Das antike römische Stadtrecht hat bis heute einen bedeutenden Einfluss in den europäischen Rechtsordnungen hinterlassen.
Khorramabad | |
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Einwohner | 328544 |
Chorramabad (persisch خرمآباد, DMG Ḫorramābād, auch Chorram-Abad, englisch Khorramabad) ist eine Stadt im Zāgros-Gebirge im Westen des Iran, etwa 50 Kilometer südlich von Kermānschāh und etwa 400 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Teheran. Sie ist Hauptstadt der Provinz Lorestan und hat knapp 360.000 Einwohner, vorwiegend Luren, die Lorī sprechen und schiitische Muslime sind.
Die Stadt wird mit ihrem modernen Namen zum ersten Mal im 14. Jahrhundert von Hamdallah Mustaufi in seinem Werk Nuzhat al-qulub erwähnt. In der Nähe der Stadt befinden sich die Ruinen von Diz-i Siyāh, der einstigen Hauptstadt der Atabegs von Kleinluristan (ca. 1184–1597). Nach dem Orientalisten Minorski befand sich an gleicher Stelle die sassanidische Stadt Shapurkhwast.
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